Hohner XB-40 features
Hohner Special |

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Features
Hohner XB-40
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Rick Epping,
Mundharmonika-Techniker für Hohner USA, hat auf der Basis einer Kanzelle von Will Scarlett eine völlig neue diatonische Mundharmonika erfunden. |
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Diese wurde von Hohner als
XB40 (XB = Extreme Bending)
2003 auf der Musikmesse in Frankfurt erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
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Das revolutionärste Merkmal der XB-40 ist, dass sie es ermöglicht, mit der normalen diatonischen Bending-Technik jeden Ton um zwei Halbtöne nach unten zu biegen (mit der Ausnahme von 3-ziehen, der nach wie vor um drei Halbtöne gebogen werden kann).
Das Biegen im dualen Stimmzungen-System benötigt zunächst keine Ventile. Die Hauptursache für schwache Ansprache in unventilierten Richter-Mundharmonikas sind Luftverluste über ruhende Stimmzungen, d.h. ausgeatmete Luft leckt durch den Löseabstand von Ziehzungen, und eingeatmete Luft leckt durch den Löseabstand von Blaszungen. |
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Die XB-40 löst dieses Problem durch zwei elegante Design-Merkmale:
- ein internes Ventilzellen-System (in der Skizze blau) sondert die Ziehzungen von den Blaszungen vollständig ab. Die Möglichkeit, Luft an ruhenden Stimmzungen (In der Skizze rot) vorbei zu verlieren, wird somit ausgeschlossen.
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- die Hilfs-Stimmzungen, die das Bending bei allen Tönen ermöglichen, werden mit einem Null-Lösabstand eingestellt, was Luftverluste fast vollständig eliminiert und die Ansprache auf ein Niveau erhöht, wie es in Standard-Harps unerreichbar ist.
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Der Klang der XB-40 ist genauso aussergewöhnlich wie ihre Bending-Fähigkeiten.
Durch die Dimensionen der normalen diatonischen Harp wird die maximale Größe der Stimmzungen-Zellen enge Grenzen gesetzt. Die Resonanzfrequenzen der Zellen in den mittleren und tiefen Stimmlagen sind deshalb zu hoch, als dass die Stimmzungen mit ihren vollen Potential schwingen können. Die vergrößerten Maße der Stimmzungen-Zellen in den mittleren und tiefen Stimmlagen der XB-40 geben ihr einen vollen und dynamischen Klang.
Die XB-40 erzeugt außerdem ein Klangvolumen, das weder von diatonischen noch von chromatischen Mundharmonikas erreicht werden kann.
Die vergrößerten Stimmzungenzellen sowie die internen Ventilzellen verstärken den Klang der Zungen in einem Maß, der auf einer üblichen diatonischen Harp unmöglich ist. Dabei sorgt das Mundstück für noch höhere Lautstärke duch einen erhöhten Luftfluß zu den Zungen.
Ein zweiteiliger Spritzguß-Kanzellenkörper erleichtert den Zugang zu den Ventil- und Stimmzungenzellen für Reinigung und Wartung.
Die Stimmplatten werden auf dem Kanzellenkörper mit Schrauben befestigt, was ein leichtes Auseinanderbauen für Wartung oder Ersatz der Stimmplatten erlaubt.
Alle Ventile werden innen am Kanzellenkörper befestigt, anstatt an den Stimmplatten, was das Stimmen und Justieren der Stimmzungen erleichtert. |
Die XB-40 gibt es in allen Tonarten außer Db.
Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang dass die höchste Tonart in C und die tiefste in Tief D ist. |